Presseinformation
Gemeinsame Presseinformation
PTG e. V. und ver.di-landesbezirk Baden-Württemberg
Tarifeinigung für Paritätische Arbeitgeber in Baden-Württemberg
Tarifabschluss sichert verlässliche Entgeltsteigerungen und gibt den Trägern Planungssicherheit
Berlin, 17.11.2025
Nach konstruktiven und partnerschaftlichen Verhandlungen haben sich der Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft e. V. (PTG e. V.) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (ver.di) auf Änderungstarifverträge zum Paritätischen Entgelttarifvertrag Baden-Württemberg sowie zum Vergütungstarifvertrag für Auszubildende, dual Studierende und Praktikant*innen verständigt.
Die Vereinbarungen treten rückwirkend zum 1. Juni 2025 in Kraft. Mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2027 bietet der Abschluss den Paritätischen Arbeitgebern in Baden-Württemberg die dringend benötigte Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Mit der Einigung setzen die Tarifparteien ein deutliches Zeichen für Kontinuität, Verlässlichkeit und soziale Verantwortung in der Paritätischen Arbeitswelt Baden-Württembergs.
Wesentliche Inhalte der Einigung
Tabellenerhöhungen:
- ab 1. Januar 2026: +2,0 Prozent
- ab 1. Januar 2027: +2,2 Prozent
Ausbildungsvergütungen:
- ab 1. Januar 2026: Erhöhung um 75 Euro brutto monatlich
- ab 1. Januar 2027: Erhöhung um weitere 75 Euro brutto monatlich
- ver.di-Mitgliedertag: einmalig und befristet für das Jahr 2027
„Das Ergebnis steht für ein ausgewogenes Miteinander von Verantwortung und Wertschätzung“, erklärt Thomas Griesch, Verhandlungsführer des PTG e. V. „Die moderate Entgeltentwicklung trägt den wirtschaftlichen Realitäten der Träger Rechnung und stärkt zugleich die Verlässlichkeit und Stabilität in den sozialen Diensten.“
„Mit dem vereinbarten ver.di-Mitgliedertag und den Entgelterhöhungen senden wir ein Signal der Anerkennung an die Beschäftigten“, betont Annelie Schwaderer, Verhandlungsführerin des ver.di-Landesbezirks Baden-Württemberg. „Diese Einigung zeigt, dass gemeinsame Lösungen möglich sind, wenn soziale Verantwortung im Mittelpunkt steht.“
Die Tarifparteien bewerten das Ergebnis als Beitrag zur Stärkung der Attraktivität sozialer Berufe und als Basis für eine weiterhin partnerschaftliche Zusammenarbeit im Sinne der Beschäftigten und Träger.
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Pressekontakt

Sebastian Jeschke
Vorstand | Syndikusrechtsanwalt
Telefon: +49 30 4238806
Ansprechpartner ver.di-Landesbezirk Baden-Württemberg
Andreas Henke
Pressesprecher
Telefon +49 711 88788-239
Annelie Schwaderer
stellv. Landesbezirksfachbereichsleiterin
Fachbereich C – Gesundheit,
Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft
Telefon: +49 711 88788-050