Sie möchten sich in einem dynamischen Umfeld dafür einsetzen, faire Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft aktiv zu gestalten und zu fördern? Sie wollen die Rahmenbedingungen im Interesse der Arbeitgeber mitgestalten? Dann sind Sie bei uns richtig. Werden Sie Teil unseres Teams!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Voll- oder Teilzeit (mindestens 30 Wochenstunden) am Standort Berlin oder Mainz eine

Assistenz (m/w/d) der Rechtsreferent*innen

Was Sie mitbringen

  • Sie verfügen über eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich, bspw. als Bürokauffrau/Bürokaufmann oder als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte*r mit dem Schwerpunkt Personal.
  • Alternativ konnten Sie bereits mehrjährige gleichwertige Berufserfahrungen sammeln.
  • Sie arbeiten strukturiert, besitzen sehr gute Organisations- und Koordinationsfähigkeiten sowie ein gutes Ausdrucks- und Kommunikationsvermögen und die Fähigkeit zur adressatenorientierten Kommunikation (Deutsch in Wort und Schrift).
  • Ihr Profil runden Sie ab durch ein hohes Maß an Diskretion, Zuverlässigkeit sowie ein freundliches, sicheres und verbindliches Auftreten und persönliche Integrität.
  • Für Sie sind ein ausgeprägtes Serviceverständnis und Teamfähigkeit selbstverständlich.
  • Vertraulichkeit im Umgang mit sensiblen Informationen sind für Sie selbstverständlich.
  • Sie haben idealerweise Erfahrungen in der Sozialwirtschaft.
  • Sie bewegen sich sicher in der Microsoft-Office-Welt und sind in der Lage, sich in neue Tools und Anwendungen einzuarbeiten.
  • Sie bringen eine hohe Bereitschaft für Dienstreisen mit, da wir unsere Mitgliedsunternehmen bundesweit betreuen.

Ihre Aufgaben

  • Koordination von internen und externen Terminen und Besprechungen, inklusive Vorbereitung der benötigten Unterlagen.
  • Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen und Sitzungsterminen inkl. Versand von Sitzungsunterlagen, Dokumentation und Protokollierung.
  • Erstellung von Präsentationsunterlagen.
  • Aktive Betreuung der PTG-Veranstaltungsformate.
  • Sie behalten den Überblick über E-Mails, verwalten die Kalender der Referenten und organisieren das Reisemanagement sowie die Abrechnung von Projekten.
  • Unterstützung bei der Erstellung von Kommentaren zu unseren Tarifwerken.
  • Professionelle Erstellung der internen und externen Korrespondenz
  • Sie arbeiten eng und vertrauensvoll mit unseren Rechtsreferenten zusammen und sind eine wichtige Schnittstelle zwischen den Rechtsreferent*innen und dem Team.
  • Sie sind Ansprechpartner*in und Kontaktperson für unsere Mitgliedsunternehmen.

Wie wir Sie von uns überzeugen

  • Es erwartet Sie ein interessantes und vielseitiges Aufgabengebiet in einem freundlichen und motivierten Team.
  • Wir bieten Ihnen ein spannendes Aufgabenfeld mit sinnstiftenden Projekten und abwechslungsreichen Themen.
  • Sie erhalten einen unbefristeten Arbeitsvertrag, eine attraktive Vergütung, eine Unfallversicherung und 30 Tage Urlaub.
  • Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, remote oder im Büro zu arbeiten – natürlich an barrierefreien Arbeitsplätzen. Teilzeitarbeit (mind. 30 Stunden pro Woche) wäre möglich.
  • Kaffee, Tee und Wasser im Büro der Geschäftsstelle runden unser Angebot ab.

Haben wir Ihr Interesse?

Dann schicken Sie uns bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen entweder über das hier bereitgestellte Formular oder als E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Haben Sie noch Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle? Dann wenden Sie sich gerne an Frau Karina Schulze unter der Telefonnummer +49 179 29459250.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Zum Bewerbungsformular

Ihre Ansprechpartnerin

Portraitfoto von Karina Schulze

Karina Schulze
Vorständin
Syndikusrechtsanwältin

Telefon: +49 179 2945925
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 

Tarifeinigung Bund: Abschluss überregeionaler Manteltarifvertrag

 

Die Paritätische Tarifgemeinschaft und ver.di haben sich erstmals auf einen Tarifabschluss für einen überregionalen Manteltarifvertrag geeinigt.

Zur gemeinsamen Pressemitteilung

Arbeiten für einen starken Arbeitgeber

Karriere beim PTG e.V.: Gestalten Sie mit uns gemeinsam aktiv die maßgebliche Themen der arbeitsrechtlichen Belange der deutschen Sozialwirtschaft. 

Zu unseren Stellenangeboten

Vielen Dank für Ihre Bewerbung beim PTG e. V.!

Wir werden Ihre Unterlagen so schnell wie möglich prüfen und Ihnen zeithah eine Rückmeldung geben.


Ihr PTG-Team 

Zitat aus dem Logo des PTG e.V.

Ihre Bewerbung als Assistenz (m/w/d) der Rechtsreferent*innen

Unsere Datenschutzbestimmungen stehen im Einklang mit dem BDSG bzw. der EU DSGVO und BDSG (neu). Wenn Sie sich für eine offene Stelle oder initiativ bewerben, übermitteln Sie freiwillig personenbezogene Daten und Informationen (Vorname, Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer sowie etwaige Anhänge wie Lebenslauf, Anschreiben etc.). Ihre Daten werden ausschließlich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens verarbeitet und spätestens sechs Monate nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens gelöscht.

Bewerbungsformular

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Fel­der sind Pflicht­fel­der.

1. Persönliche Daten

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Bitte tragen Sie Ihren Vornamen ein.
Bitte tragen Sie Ihren Nachnamen ein.
Bitte tragen Sie Ihr Geburtsdatum in einem gültigen Format ein (DD.MM.JJJJ).
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2. Kontaktdaten

Bitte tragen Sie Straßennamen und Hausnummer ein.
Bitte tragen Sie Ihre Postleitzahl ein (5 Ziffern).
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Bitte geben Sie eine gültige E-Mailadresse an.
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an.

3. Ihre Bewerbungsunterlagen

Laden Sie hier Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Motivationsschreiben) hoch.

Bitte laden Sie mindestens eine Datei zu Ihren Bewerbungsunterlagen hoch.

Zusätzliche Dokumente
Hier können Sie zusätzliche Dokumente hochladen. Beispielsweise:
Nachweis bei Schwerbehinderungsgrad oder Gleichstellung sowie Zertifikate u.ä.

Ungültige Eingabe

4. Eintrittsdatum

Bitte geben Sie das Datum für den frühestmöglichen Arbeitsbeginn bei uns ein.

5. Ihr Bruttogehaltswunsch p.a. in Euro

(Bitte nur Betrag eingeben, ohne Währungszeichen) *

Bitte geben Sie Ihren Gehaltswunsch pro Jahr (brutto) ein.

6. Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?

Ungültige Eingabe

7. Bewerbung prüfen und absenden

Bitte prüfen Sie vor dem Absenden des Formulars Ihre Eingaben auf Richtigkeit.

Hinweis zum Datenschutz: In dieses Formular geben Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung verschiedene personenbezogene Daten ein, ohne die wir diese nicht bearbeiten können. Falls Sie das Formular ausfüllen und an uns senden, werden diese Daten auf unserem Server kurzfristig gespeichert und entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet. 

Bitte lesen Sie unsere Datenschutzbestimmungen und stimmen diesen zu.
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Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Wir werden Ihr Anliegen so schnell wie möglich bearbeiten und uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.


Ihr PTG-Team 

Zitat aus dem Logo des PTG e.V.

Karriere bei der Paritätischen Tarifgemeinschaft 

Die Paritätischen Wohlfahrtsverbände und ihre Mitgliedsunternehmen zählen zu den bedeutendsten Arbeitgebern in Deutschland im Sozialsektor. Als führender Arbeitgeberverband und engagierter Reformpartner setzen wir uns aktiv dafür ein, die Unternehmen der Freien Wohlfahrtspflege zu unterstützen und die Förderung fairer Arbeitsbedingungen zu gestalten und voranzutreiben. Wir vertreten die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen in tarif- und sozialpolitischen Fragen im Dialog mit Politik, Gewerkschaften und der Öffentlichkeit.

Unsere engagierten Kolleginnen und Kollegen, gestalten die maßgeblichen Themen der arbeitsrechtlichen Belange der deutschen Sozialwirtschaft aktiv mit. Werden auch Sie Teil unserer starken Gemeinschaft und unseres dezentral arbeitenden Teams!

Was wir bieten

Wir schätzen unsere Mitarbeiter*innen und wollen ihnen bestmögliche Arbeitsbedingungen bieten. Daher gibt's bei uns:

  • Flexible Arbeitszeiten & -modelle zur Vereinbarkeit von Job, Familie und Freizeit
  • flache Hierarchien und eine kooperative Führung
  • modernes und mobiles Arbeiten durch Home-Office-Optionen
  • Überstundenausgleich
  • Eigenverantwortliche Arbeitsweise in einem kollegialen und dynamischen Team
  • 30 Urlaubstage
  • private Unfallversicherung
  • Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Fortbildungen

Foto von zwei Personen, die sich die Hand reichen nach einem Bewerbungsgespräch

Willkommen im Team!

Ihre Bewerbung beim PTG e.V.

Schicken Sie uns gern eine E-Mail mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Natürlich nehmen wir Ihre Bewerbung auch digital über unser Bewerbungsformular an. Den Link finden Sie in der jeweiligen Ausschreibung. Die Bewerbung über unser Bewerberformular erfolgt ohne Registrierung.

Folgende Unterlagen benötigen wir von Ihnen
Lebenslauf, Arbeitszeugnisse (ggf. Zertifikate), Motivationsschreiben und eine Information zum frühestmöglichen Arbeitsbeginn. Nach Eingang Ihrer Bewerbung sichten wir Ihre Unterlagen zeitnah und geben Ihnen eine schnelle Rückmeldung. 

Der Bewerbungsprozess

So geht es nach dem Absenden Ihrer Unterlagen weiter.

Illustration eines Telefogespräches

Telefoninterview

Wenn Ihre Bewerbung aus unserer Sicht auf die ausgeschriebene Stelle passt, möchten wir Sie natürlich kennenlernen. Im ersten Schritt in einem kurzen Telefoninterview. Hier sprechen wir über Ihren bisherigen Werdegang und welche Erfahrungen Sie in Ihrem Berufsleben sammeln konnten. Aber auch über Ihre Motivation, sich bei uns zu bewerben und natürlich über die Rahmenbedingungen, die der Job bei uns mit sich bringt. Dieser erste Austausch hilft Ihnen und uns, ein besseres Verständnis für die Rolle zu bekommen, die Sie bei uns besetzen und natürlich, um uns näher kennenzulernen. 


Illustration eines Zoom-Meetings

Erstes Kennenlernen

Konnten wir uns im Telefoninterview gegenseitig überzeugen, lernen wir uns im nächsten Schritt für einen authentischen Eindruck voneinander, persönlich kennen. Dieses Gespräch findet vorzugsweise vor Ort in einem Gespräch oder virtuell per Zoom-Meeting mit unseren Rechtsreferenten statt.

Gemeinsam finden wir heraus, wie gut wir zueinander passen und klären weitere Fragen.

Ihre Ansprechpartnerin

Portraitfoto von Karina Schulze

Karina Schulze
Vorständin
Syndikusrechtsanwältin

Telefon: +49 179 2945925
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 


Sie haben im Vorfeld zu Ihrer Bewerbung bei uns Fragen? Kein Problem. Wir geben Ihnen gern Auskunft! Schreiben Sie uns oder rufen Sie an.

 

Unsere aktuellen Stellenangebote

 

Hinweis: Innerhalb des PTG e.V. sind Chancengleichheit, selbstbestimmte Teilhabe von Schwerbehinderten und Gleichgestellten sowie respektvolle Zusammenarbeit grundlegende Prinzipien. Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter oder sexueller Identität und Orientierung streben wir an, allen Kandidat*innen gleiche Berufseinstiegs-, und Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Wir fördern aktiv die Vielfalt und das Miteinander in unseren Teams. 

Tarifarbeit ist Teamarbeit

Unser engagiertes Team ist bundesweit für unsere Mitgliedsunternehmen im Einsatz. Unsere juristischen Referent*innen unterstützen und vertreten unsere Mitglieder in allen arbeits-, tarif- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen. Darüber hinaus bieten wir als Arbeitgebervertretung und Impulsgeber eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung unserer Mitglieder.

Vorstand

Portraitfoto von Karina Schulze

Karina Schulze
Vorständin
Syndikusrechtsanwältin

Telefon: +49 179 2945925
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Portraitfoto von Sebastian Jeschke

Sebastian Jeschke
Vorstand
Syndikusrechtsanwalt

Telefon: +49 30 4238806
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

 

Team und Aufgabengebiete

Ansprechpartner für Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz/Saarland

Ansprechpartner für Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg

Portraitfoto von Florian Pfleger

Florian Pfleger
Rechtsreferent
Syndikusrechtsanwalt

Telefon: +49 1520 1965728
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Ansprechpartner für Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt

Portraitfoto von Sebastian Jeschke

Sebastian Jeschke
Vorstand
Syndikusrechtsanwalt

Telefon: +49 30 4238806
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Assistentin des Referenten für Nordrhein-Westfalen

Assistent des Referenten für Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg

Assistentin des Referenten für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt

 

Ansprechpartnerin für Mitgliedsunternehmen, Verbandssteuerung

Portraitfoto von Karina Schulze

Karina Schulze
Vorständin
Syndikusrechtsanwältin

Telefon: +49 179 2945925
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Ansprechpartnerin für Fortbildungen und Schulungen

Portraitfoto von Giusie Avellino-Winkler

Giusie Avellino-Winkler
Rechtsreferentin

Telefon: +49 1520 2964847
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Ansprechpartnerin für Unternehmenskommunikation

Portraitfoto von Kerstin Sattler

Kerstin Sattler
Referentin
Unternehmenskommunikation

Telefon: +49 175 5207766
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Ansprechpartnerin für Mitgliederverwaltung,
Sekretariat, Beitragswesen

 

 

 

 


Unsere Geschäftsstelle im Haus der Parität

Foto der Hauptgeschäftsstelle in der Kollwitzstraße 94–96

Die gemeinsame Geschäftsstelle des PTG e. V. befindet sich in der Mitte Berlins im Haus der Parität in Prenzlauer Berg. 

Paritätische Tarifgemeinschaft e. V. – Arbeitgeberverband –
Kollwitzstraße 94–96
10435 Berlin

Telefon: +49 30 4238806
Fax: +49 30 40500769
E-Mail: info(at)paritaet-ptg(dot)de

Sie werden uns gut finden 

Postanschrift und Kontakt:

Paritätische Tarifgemeinschaft e. V. – Arbeitgeberverband –
Kollwitzstraße 94–96
10435 Berlin

Telefon: +49 30 4238806
Fax: +49 30 40500769
E-Mail: info(at)paritaet-ptg(dot)de

Gästen empfehlen wir eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Planen Sie Ihre Anreise gern mit Hilfe der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Alle Kontaktinformationen zu den Ansprechpartner*innen des PTG e. V. mit persönlichen E-Mailadressen und Telefonnummern finden Sie auf unserer Team-Seite. Für eine allgemeine Kontaktaufnahme nutzen Sie gern das nachstehende Formular. Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Kontaktformular

Zur Verarbeitung und Be­ant­wor­tung Ihrer Nachricht ver­wen­den wir nur die not­wen­di­gen Da­ten.
Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Fel­der sind Pflicht­fel­der.

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Bitte geben Sie eine E-Mailadresse an.
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Zum Versenden des Formulars muss den Datenschutzhinweisen zugestimmt werden.
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Werden Sie Teil einer starken Gemeinschaft 

Blick in einen Besprechungsraum in dem drei Menschen an einem Tisch sitzen und auf den Bildschirm eines Laptops schauen

Als leistungsstarker Arbeitgeberverband bieten wir unseren Mitgliedern ein umfassendes und zielgenaues Dienstleistungsangebot. Wir verhandeln für unsere Mitglieder Flächen- sowie Haustarifverträge mit den Gewerkschaften ver.di und der GEW und stärken damit ihre Stärken als Arbeitgeber. Darüber hinaus unterstützen wir die Verantwortlichen in den Personal- und Fachabteilungen unserer Mitgliedsunternehmen in der Beantwortung arbeitsrechtlicher Fragen. Wir informieren über aktuelle rechtliche und politische Entwicklungen und über andere arbeitsrechtliche Besonderheiten, die Auswirkungen auf die verschiedensten Arbeitsbereiche der Sozialwirtschaft haben. Im exklusiven Mitgliedsbereich unserer Website haben unsere Mitgliedsunternehmen Zugriff auf kommentierte Tarifvertragstexte, Musterverträge, Anwendungs- und Argumentationshilfen und viele weitere nützliche Arbeitshilfen.

Mitglied werden

Unsere Mitglieder kommen aus allen Bereichen der Freien Wohlfahrtspflege und der Sozialwirtschaft und repräsentieren eine vielfältige Bandbreite an Unternehmensgrößen, von klein bis groß. Egal ob Kita, Eingliederungshilfe, Altenpflege oder Werkstatt für behinderte Menschen – mit uns haben sie alle einen starken Partner an der Seite, der ihre Interessen vertritt.

Werden auch Sie Teil dieser starken Gemeinschaft! Die Mitgliedschaft im Paritätische Tarifgemeinschaft e. V. – Arbeitgeberverband – steht allen Mitgliedern des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie anderer Wohlfahrtsverbände offen. 

 

Illustration von vielen Menschen

Zwei Arten der Mitgliedschaft

Sie haben die Wahl zwischen einer Mitgliedschaft mit oder ohne Tarifbindung. Unabhängig von Ihrer Entscheidung profitieren Sie stets von unserem exklusiven Leistungsspektrum, da wir uns für Ihren Erfolg einsetzen. Erfahren Sie mehr dazu in unserer Symbol für Öffnen einer Datei in einem Browserfenster Satzung und in der Symbol für Öffnen einer Datei in einem Browserfenster Beitragsordnung. Ein Wechsel der Form der Mitgliedschaft ist jederzeit möglich und liegt vollständig in Ihrer Entscheidungshoheit.

 

Als ordentliches Mitglied, d. h., als Mitglied mit Tarifbindung, übertragen Sie Ihre koalitionspolitischen Rechte und Betätigungen auf den PTG e. V. Sie sind direkt an die vom Arbeitgeberverband abgeschlossenen Tarifverträge im Rahmen von deren Geltungsbereichen gebunden.

Als Mitglied ohne Tarifbindung unterliegen Sie nicht der direkten Tarifbindung im Sinne von § 3 Abs. 1 des Tarifvertragsgesetzes für Tarifverträge des PTG e. V.

Sie sind deshalb auch nicht berechtigt, an der Abstimmung über tarifpolitische Entscheidungen mitzuwirken. Im Übrigen haben Sie die gleichen Rechte und Pflichten eines ordentlichen Mitgliedes.

 

Aufnahmeantrag und Aufnahme

Drucken Sie bitte den ausgefüllten und unterschriebenen Aufnahmeantrag aus und senden uns diesen postalisch zu. Über die Aufnahme in den Verband entscheidet der Verbandsrat. Sie werden unmittelbar über die Verbandsratsentscheidung unterrichtet und können sich danach sofort im PTG e. V. engagieren und unsere Leistungen in Anspruch nehmen.

Downloads

 
Hinweis:
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Sie haben Fragen zur Mitgliedschaft?

Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gern bei Ihrem Antrag auf Mitgliedschaft im Paritätischen Tarifgemeinschaft e. V. 

Ihre Ansprechpartnerinnen

Portraitfoto von Karina Schulze

Karina Schulze
Vorständin
Syndikusrechtsanwältin

Telefon: +49 179 2945925
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Gut beraten: unser Verbandsrat

Der PTG e. V. agiert innerhalb eines Netzwerkes aus Verbänden und Organisationen der Paritätischen Wohlfahrtspflege und anderer Wohlfahrtsverbände in Deutschland. Unser Verbandsrat steht dem Verband dabei beratend zur Seite. Er setzt sich zusammen aus je einer oder einem von den beteiligten Paritätischen Landesverbänden entsandten Vertreter*innen und aus einer der Anzahl der beteiligten Landesverbände entsprechenden Anzahl von Vertreter*innen der sonstigen Mitglieder. Diese Vertreter*innen werden durch die Mitgliederversammlung für eine Gesamtwahlperiode von vier Jahren gewählt.

Durch den Beitritt der Paritätischen Landesverbände Schleswig-Holstein und Niedersachsen zum PTG e. V. ist es notwendig, in der nächsten Mitgliederversammlung Vertreter*innen der Mitgliedsunternehmen zu wählen.

Aufgaben des Verbandsrats

Der Verbandsrat ist das aufsichtsführende Organ. Er überwacht die Geschäftsführung durch den Vorstand. Er sorgt für die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und berät den Vorstand bei seiner Arbeit. 

Verbandsrat der Paritätischen Tarifgemeinschaft e. V. – Arbeitgeberverband –

Vorsitzender des Verbandsrates

Andrik Krüger
Geschäftsführer Unternehmensverbund
Der Paritätische Sachsen-Anhalt

stellvertretender Vorsitzender des Verbandsrates

Christian Dühning
Stellvertretender Geschäftsführer
Kinder- und Jugendhilfswerk Gernrode e. V.


Verbandsratsmitglieder

Margit Berndl
Vorständin Verbands- und Sozialpolitik
Der Paritätische Bayern

Martin Hoyer
Stellvertretender Geschäftsführer
Der Paritätische Berlin

Birgit Drischmann
Besondere Vertreterin
Paulinenhaus Krankenanstalt e.V.

Andreas Kaczynski
Vorstand Verbandsarbeit und Sozialpolitik
Der Paritätische Brandenburg

Manuela Kretzschmar-Neigenfind
Personalleiterin
BWS Spremberg GmbH

Kristin Alheit
Geschäftsführende Vorständin
Der Paritätische Hamburg

Kirsten Arthecker
Geschäftsführerin
HAMBURGISCHE BRÜCKE –
Gesellschaft für private Sozialarbeit e. V. 

Karsten Maul
Tarifkoordinator
stellverretender Abteilungsleiter Kinder, Jugend, Familie und Inklusion
Jugendbildungsreferent
Der Paritätische Niedersachsen

Christian Woltering
Vorstand
Der Paritätische Nordrhein-Westfalen

Dirk Winter
Geschäftsführer
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e. V.

Michael Hamm
Landesgeschäftsführer
Der Paritätische Rheinland-Pfalz

Stefan Rheinheimer
Landesgeschäftsführer
Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.

Michael Saitner
Geschäftsführender Vorstand
Der Paritätische Schleswig-Holstein

Stärken stärken: Unsere Leistungen für Arbeitgeber in der Sozialwirtschaft

Blick durch eine Glasscheibe in einen Besprechungsraum in dem Menschen miteinander verhandelnFür Arbeitgeber in der Freien Wohlfahrtspflege sind passgenaue tarifliche Regelungen der Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen von zentraler Bedeutung – insbesondere für die Sicherung von Arbeitsplätzen, für die Neugewinnung von Mitarbeitenden und nicht zuletzt für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Eine zentrale Aufgabe unseres Verbandes sind somit die Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Unsere Leistungen als Arbeitgeberverband zielen primär darauf ab, die Unterstützungsbedarfe unserer Mitgliedsunternehmen zu erkennen und passgenaue Angebote zu entwickeln. Dies geschieht durch eine Vielzahl von Angeboten wie arbeitsrechtliche Beratung, Veranstaltungen, Seminare, Publikationen und die Bereitstellung von umfassenden Arbeitshilfen in der Tarifarbeit. Zudem vertreten wir die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Arbeitnehmern, Gewerkschaften, Politik und Verwaltung und agieren als ihre Stimme in der Öffentlichkeit.

 

„Der PTG e. V. als Interessenvertretung der Paritätischen Arbeitgeber in Deutschland setzt sich mit ganzer Kraft für die Stärkung seiner Mitgliedsunternehmen in der Sozialwirtschaft ein, um diese im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte und bei der Sicherung von Arbeitsplätzen zu unterstützen.“

Sebastian Jeschke
Vorstand PTG e.V.
 

Unsere Leistungen im Überblick

  • Unterstützung und Begleitung unserer Mitgliedsunternehmen bei der Erarbeitung, Verhandlung und Weiterentwicklung von Haustarif- und Flächentarifverträgen unter Berücksichtigung betrieblicher und regionaler Besonderheiten.
  • Entwicklung tarifpolitischer Strategien und Gewährleistung einer konsistenten tarifpolitischen Präsenz gegenüber den Gewerkschaften, die in unseren Mitgliedsunternehmen vertreten sind.
  • Sicherstellung der einheitlichen Anwendung unserer Tarifverträge durch Arbeitshilfen zur Tarifeinführung und kommentierte Textfassungen der Verträge.
  • Beratung unserer Mitgliedsunternehmen in tarifpolitischen Angelegenheiten und zu tarifvertraglichen Bestimmungen.
  • Veranstaltungen, Seminare, Publikationen und die Bereitstellung von umfassenden Arbeitshilfen in der Tarifarbeit.
  • Arbeitsrechtliche Beratung: Unterstützung mit fachlicher Expertise bei der Überprüfung genutzter betrieblicher Arbeitsvertragsformulare, Abmahnungen und arbeitsrechtlich relevanten Schriftstücken.
  • Gerichtliche und außergerichtliche Vertretung in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten.
  • Unterstützung bei der Erarbeitung und Verhandlung von Betriebsvereinbarungen.

 

Gemeinsam mehr bewirken

Werden Sie jetzt Mitglied in Der Paritätische Tarifgemeinschaft – Arbeitgeberverband – und stärken Sie Ihre Position als Arbeitgeber in der Sozialwirtschaft. Sie profitieren von starken Leistungen und einer starken Gemeinschaft.

Jetzt Mitglied werden

 

Illustration von vielen Menschen

  

Für eine starke Arbeitgebergemeinschaft

Blick in einen Besprechungsraum in dem Menschen an einem Tisch sitzen und miteinander diskutieren

Der Paritätische Tarifgemeinschaft e. V. – Arbeitgeberverband – kurz PTG e. V. – ist die Interessenvertretung der Paritätischen Arbeitgeber in Deutschland. Der Verband wurde im März 1993 durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin und sieben engagierte Mitgliedsorganisationen gegründet. Inzwischen sind neun Paritätische Landesverbände und über 420 Unternehmen mit weit über 76.000 Beschäftigten Mitglied im PTG e. V.

Unsere Mitgliedsunternehmen repräsentieren eine vielfältige Bandbreite an Unternehmensgrößen, von klein bis groß. Sie kommen aus allen Bereichen der Sozialwirtschaft: vom Beratungsverein, der Kita, über die Eingliederungs- und Jugendhilfe, die Werkstatt für behinderte Menschen bis hin zur Altenpflege.

Unser Einsatz für Paritätische ArbeitgeberDeutschlandkarte mit Text: Bundesweit für unsere über 420 Mitglieder im Einsatz

Als Arbeitgeberverband der Freien Wohlfahrtspflege vertreten wir bundesweit die arbeits- und sozialpolitischen Interessen unserer Mitgliedsunternehmen gegenüber den Gewerkschaften. Gemeinsam legen wir Grundsätze unserer Tarifpolitik vertraglich fest und schaffen dadurch verbindliche Richtlinien. Wir entwickeln und verhandeln Tarifverträge unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, bieten unseren Mitgliedsunternehmen Rechtsberatung auf den Gebieten des Arbeits- und Tarifrechts, gerichtliche und außergerichtliche Vertretung sowie Schulungen in arbeits- und tarifrechtlichen Themen.

Mit unserer Tarifarbeit setzen wir uns dafür ein, dass die Attraktivität Paritätischer Arbeitgeber bei der Gewinnung und Förderung qualifizierter Beschäftigter durch Leistungs-, Verantwortungs- sowie Motivationsanreize erhalten bleibt und gesteigert wird. Als starker Partner unserer Mitglieder sorgen wir dafür, dass die im Grundgesetz verankerte Sozialpartnerschaft gelingt und faire Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft gewährleistet werden. 

Die Grundsätze unserer Arbeit sind in unserer Satzung festgeschrieben. 

Symbol für Öffnen einer Datei in einem Browserfenster Lesefassung der Satzung des PTG e. V. 

Symbol für Öffnen einer Datei in einem Browserfenster Beitragsordnung des PTG e. V.


Sie wollen Mitglied werden?

Kontaktieren Sie unsere Mitgliederbetreuung und werden Sie Teil unserer starken Arbeitgebergemeinschaft.

Jetzt Mitglied werden

Illustration von zwei Personen, die Bewerbungsunterlagen sichten

Arbeiten für einen starken Arbeitgeber

Karriere beim PTG e.V.: Gestalten Sie mit uns gemeinsam aktiv die maßgebliche Themen der arbeitsrechtlichen Belange der deutschen Sozialwirtschaft. 

Zu unseren Stellenangeboten

 

Was kostet die Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband PTG e.V.?

Unsere Beitragsordnung können Sie sich auch als PDF herunterladen. Um direkt zur Downloadversion zu gelangen, klicken Sie bitte Symbol für Öffnen einer Datei in einem Browserfenster hier.

Beitragsordnung der Paritätische Tarifgemeinschaft e. V.

– Arbeitgebervereinigung von Mitgliedsorganisationen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und anderer Wohlfahrtsverbände –

Stand: 2007

1. Der Beitrag der Mitglieder der Paritätischen Tarifgemeinschaft richtet sich nach der Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer zum Stichtag 31. Januar des jeweiligen Geschäftsjahres.

2. Bis zum 28. Februar des Geschäftsjahres ist der Paritätischen Tarifgemeinschaft die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer zum o. g. Stichtag schriftlich zu melden.

3. Nicht zu den beschäftigten Arbeitnehmern gehören:

  • Arbeitnehmer in Beschäftigungsmaßnahmen nach SGB II und SGB III
  • Praktikanten
  • Zivildienstleistende
  • Auszubildende
  • Teilnehmer an Freiwilligendiensten
  • Geringfügig Beschäftigte

4. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages staffelt sich wie folgt:

  • bis 25 Arbeitnehmer 500,00 €
  • bis 50 Arbeitnehmer 1.000,00 €
  • bis 100 Arbeitnehmer 2.000,00 €
  • bis 250 Arbeitnehmer 3.000,00 €
  • bis 500 Arbeitnehmer 4.000,00 €
  • über 500 Arbeitnehmer 5.000,00 €

5. Die Paritätische Tarifgemeinschaft wird aufgrund der Meldung der beschäftigten Arbeitnehmer eine Beitragsrechnung an die Mitglieder verschicken.

6. Der Mitgliedsbeitrag der Paritätischen Tarifgemeinschaft ist spätestens am 31. Mai des Geschäftsjahres fällig.

Vorstehende Beitragsordnung wurde von der Mitgliederversammlung am 09. Februar 2007 beschlossen.

Magdeburg, 09.02.2007

 


 Downloads

 

Unsere Satzung

Nachfolgend können Sie unsere Satzung als Lesefassung abrufen. Über diesen  Symbol für Öffnen einer Datei in einem Browserfenster Link gelangen Sie direkt zum PDF der Downloadversion.

Satzung 2021 des Paritätische Tarifgemeinschaft e. V. – Arbeitgeberverband –

Stand: 2021

1Mit der Bildung dieser koalitionspolitischen Vereinigung manifestieren deren Mitglieder ihren festen Willen, die Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen der unter dem Dach des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (nachfolgend Beschäftigte) durch Tarifverträge zu regeln.

2Die tarifvertragliche Regelung der Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen orientiert sich an der Absicherung sozialer Arbeit und deren Finanzierbarkeit. 3Tarifverträge sollen einerseits den spezifischen Anforderungen und Erfordernissen durch handhabbare Regelungen entsprechen, andererseits die Attraktivität Paritätischer Arbeitgeber bei der Gewinnung und Förderung qualifizierter Beschäftigter durch Leistungs-, Verantwortungs- sowie Motivationsanreize erhalten und steigern.

4Die Paritätische Tarifgemeinschaft nimmt stellvertretend für ihre Mitglieder und in deren Auftrag alle Aufgaben einer koalitionspolitischen Vereinigung wahr. 5Dabei berücksichtigt sie im Besonderen die soziale Aufgabenstellung und die sich hieraus ergebende soziale Verantwortung des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen.

Inhalt

§ 1 Name, Sitz, Organisationsbereich

1. Der Arbeitgeberverband führt den Namen: „Paritätische Tarifgemeinschaft e. V.– Arbeitgeberverband –“.

2. Er hat seinen Sitz in Berlin.

3. Der Organisationsbereich erstreckt sich auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

4. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.

5. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

→ zurück zum Inhaltsverzeichnis

§ 2 Zweck

1. 1Die Paritätische Tarifgemeinschaft nimmt die koalitionspolitischen Aufgaben für ihre Mitglieder wahr. 2Sie wahrt und fördert die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen ihrer Mitglieder.

2. 1Ihre Zwecke sind insbesondere:

a) Gestaltung der Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen, insbesondere durch die Verhandlung und den Abschluss von Tarifverträgen unter Anwendung aller den Arbeitgebern zur Verfügung stehenden Mittel, um die Rechtssicherheit für Beschäftigte und Arbeitgeber zu garantieren und die Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege in ihrer gemeinnützigen Arbeit zu unterstützen. 2Der soziale Friede in den Mitgliedsorganisationen dient der Förderung der Erfüllung ihrer sozialen Aufgabe;

b) Vertretung von Arbeitgeberinteressen in gesellschaftspolitischen Diskussionen sowie Einflussnahme auf die Weiterentwicklung des allgemeinen und beruflichen Bildungswesens;

c) Entwicklung und Durchführung von Schulungen zur Umsetzung und Anwendung arbeits-, tarif- und sozialrechtlicher Grundlagen sowie damit in Verbindung stehender Regelungen auch in Kooperation mit geeigneten Trägern;

d) Unterstützung Paritätischer Landesverbände und deren Mitgliedsorganisationen bei der Gestaltung von Tarifsystemen.

3. Dem Verband ist eine Mitgliedschaft in anderen Organisationen möglich, soweit dies der Verwirklichung des Verbandszweckes dient und mit den Bestimmungen der Satzung vereinbar ist.

4. Als rechtsfähiger Verband verfolgt die Paritätische Tarifgemeinschaft ausschließlich und unmittelbar Zwecke gemäß § 5 Abs. 1 Ziffer 5 Körperschaftsgesetz.

5. Der Verband ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

6. 1Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. 2Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. 3Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

→ zurück zum Inhaltsverzeichnis

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglied der Paritätischen Tarifgemeinschaft können werden:

a) die Landesverbände des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes;

b) Gemeinnützige Träger im Bereich der freien Wohlfahrtspflege, die regelmäßig Arbeitnehmer*innen gegen Entgelt beschäftigen und Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband sind.

c) Unter der Voraussetzung der Anerkennung der Ziele der Paritätischen Tarifgemeinschaft können auch gemeinnützige Träger Mitgliedsorganisationen anderer Wohlfahrtsverbände die Mitgliedschaft beantragen.

2. Die Mitgliedschaft ist in nachstehenden Formen möglich:

a) Ordentliche Mitgliedschaft:

1Ordentliche Mitglieder übertragen ihre koalitionspolitischen Rechte und Betätigungen auf den Arbeitgeberverband. 2Sie sind Kraft Mitgliedschaft an die vom Arbeitgeberverband abgeschlossenen Tarifverträge im Rahmen von deren Geltungsbereich gebunden (Mitglieder mit Tarifbindung).

b) Mitglieder ohne Tarifbindung (OT-Mitglieder):

1OT-Mitglieder übertragen ihre koalitionspolitischen Rechte als Einzelarbeitgeber nicht an die Tarifgemeinschaft und unterliegen nicht der Tarifbindung im Sinne von § 3 Abs. 1 des Tarifvertragsgesetzes.

2OT-Mitglieder sind nicht berechtigt, an der Abstimmung über tarifpolitische Entscheidungen mitzuwirken. 3Im Übrigen haben sie die gleichen Rechte und Pflichten eines ordentlichen Mitgliedes.

c) Wechsel der Form der Mitgliedschaft

1Der Wechsel zwischen den Formen der Mitgliedschaft kann ohne Einhaltung einer Frist angezeigt werden. 2Die Erklärung ist schriftlich an die Geschäftsstelle der Paritätischen Tarifgemeinschaft zu richten und wird mit Zugang in der Geschäftsstelle wirksam.

3. 1Der Beitritt zur Paritätischen Tarifgemeinschaft erfolgt durch Abgabe eines schriftlichen Aufnahmeantrags unter Nennung der gewünschten Mitgliedsform. 2Durch den schriftlichen Aufnahmeantrag wird die Satzung (einschließlich der Beitragsordnung) in ihrer jeweils gültigen Fassung anerkannt.

4. 1Über die Aufnahme entscheidet der Verbandsrat. 2Bei Aufnahmeverweigerung hat der Antragsteller kein Recht auf Begründung der Ablehnung.

5. 1Die Mitgliedschaft beginnt frühestens mit dem Ersten des Monats, in dem der Beitritt erklärt worden ist. 2Rückdatierungen sind nicht zulässig.

6. Mit ihrem Beitritt zur Paritätischen Tarifgemeinschaft verpflichten sich die Mitglieder, der Arbeitgebervereinigung alle für die Beitragsberechnung nach der Beitragsordnung erforderlichen Angaben und Nachweise zur Verfügung zu stellen.

7. 1Über die Mitglieder und ihre gesetzlichen und ggf. einen hiervon abweichend entsandten Vertreter wird ein Verzeichnis geführt. 2Jedes Mitglied teilt dem Verband seine Adresse und Kontaktdaten sowie etwaige Änderungen unverzüglich mit. 3Erklärungen gelten dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein in Textform bekannt gegebene Adresse / E-Mailadresse gesandt wurde; zur Fristwahrung reicht die rechtzeitige Versendung.

8. Die Verarbeitung und Nutzung der Daten erfolgt ausschließlich zu Vereinszwecken unter Beachtung der aktuellen Datenschutzvorschriften.

9. 1Die Einzel- oder Gesamtrechtsnachfolge eines Mitgliedes ist anzuzeigen. 2Eine Übertragung der Mitgliedschaft auf den Rechtsnachfolger kann nur mit Zustimmung des Verbandsrates erfolgen.

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§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch

a) Austritt aus der Paritätischen Tarifgemeinschaft,

b) Wegfall der Voraussetzungen der Mitgliedschaft nach § 3 Abs. 1 mit sofortiger Wirkung,

c) Aufgabe der geschäftlichen Tätigkeit,

d) Ausschluss,

e) im Falle einer Versagung der Zustimmung nach § 3 Abs. 9.

2. 1Der Austritt nach Abs. 1, Buchstabe a) ist nur durch schriftliche Erklärung mit einer Frist von 6 Monaten zum Schluss eines Kalenderjahres möglich. 2Der Nachweis der Fristwahrung soll durch eingeschriebenen Brief erfolgen.

3. Im Falle des Abs. 1, Buchstabe c) endet die Mitgliedschaft mit Ablauf des Tages, an dem die Betriebseinstellung oder ein vergleichbares Ereignis endgültig eintritt.

4. 1Der Ausschluss eines Mitgliedes ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. 2Das betroffene Mitglied ist vorab über den geplanten Ausschluss und dessen Gründe zu informieren und anzuhören. 3Der Verbandsrat führt das Verfahren und entscheidet durch Beschluss über den Ausschluss. 4Der Ausschließungsbeschluss wird dem Ausgeschlossenen schriftlich unter Angabe der wesentlichen Gründe bekannt gemacht. 5Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb von einem Monat nach Zugang dieses Schreibens zur nächsten Mitgliederversammlung schriftlich Berufung eingelegt werden, die dann abschließend über den Beschluss gegen das nicht der Versammlung anwesende Mitglied entscheidet. 6Die Berufung ist zu begründen. 7Soweit dieser Rechtsbehelf nicht oder nicht rechtzeitig genutzt wird oder ohne Begründung erfolgt oder aber der Beschluss bestätigt wird, unterwirft sich das Mitglied diesem Beschluss. 8Der Verbandsrat kann in geeigneten Fällen anstelle eines Ausschlusses auch das vollständige oder teilweise Ruhen aller Mitgliedsrechte anordnen; ein Ruhen der Pflichten ist damit nicht zwangsläufig verbunden. 9Wichtige Ausschlussgründe sind insbesondere:

a) Wiederholte oder schwerwiegende Verstöße gegen einen laufenden Tarifvertrag sowie sonstige Verstöße gegen seine Pflichten als Arbeitgeber;

b) Nichtzahlung des fälligen Mitgliedsbeitrages trotz Aufforderung in Textform;

c) Sonstige wiederholte oder schwerwiegende Verstöße gegen die Interessen des Verbandes;

d) schuldhafter falscher Angaben gegenüber dem Verband;

e) sowie in dem Fall, dass es dem Verband und seinen Mitgliedern nicht zumutbar ist, die Verbandsgemeinschaft fortzusetzen, auch wenn kein Fall von Verschulden vorliegt.

5. Ausscheidende Mitglieder haben den vollen Jahresbeitrag für das laufende Jahr des Ausscheidens zu leisten.

6. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen automatisch sämtliche Ämter der für dieses Mitglied in die Organe des Verbandes gewählten Personen.

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§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. 1Jedes Verbandsmitglied hat Anspruch auf

a) Information und Beratung durch den Verband in allen tariflichen Angelegenheiten im Rahmen des vom Verbandsrat beschlossenen Wirtschaftsplanes;

b) Unterstützung durch den Verband in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten und bei Rechtsstreitigkeiten. 2Den Umfang der Hilfe bestimmt der Verbandsrat;

c) weitere Leistungen im Einzelfall nach Beschluss des Verbandsrates für ein von diesem festzulegenden Entgelt.

2. 1Jedes Mitglied hat das Recht, im Rahmen der Satzung in den Organen des Verbandes mitzuwirken und an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. 2Die Verbandsmitglieder haben jeweils einen Sitz und eine Stimme in der Mitgliederversammlung. 3Juristische Personen, Personengesellschaften oder öffentlich-rechtliche Körperschaften werden in der Mitgliederversammlung durch ihre gesetzliche Vertretung oder durch eine*n schriftlich bevollmächtigte*n Vertreter*in vertreten.

3. 1Abweichend von Abs. 2 nehmen Mitglieder ohne Tarifbindung in tariflichen, tarifrechtlichen und tarifpolitischen Fragen an der Willensbildung des Verbandes nicht teil. 2Sie haben insoweit in der Mitgliederversammlung weder Vorschlags- noch Stimmrecht. 3Im Übrigen haben sie die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder soweit diese Satzung nichts Abweichendes bestimmt.

4. 1Die Mitglieder sind verpflichtet:

a) die vom Verband geschlossenen Tarifverträge und sonstige Vereinbarungen umzusetzen, soweit das Mitglied die koalitionspolitischen Rechte übertragen hat (vgl. § 3 Abs. 2 Buchst. a);

b) 1den Vorstand über die Aufnahme und den Verlauf sowie die wesentlichen Inhalte von eigenen Tarifverhandlungen in Kenntnis zu setzen sowie den beabsichtigten Abschluss von Tarifverträgen und deren Inhalte mit dem Vorstand zu beraten. 2Abgeschlossene Tarifverträge sind zeitnah zu übersenden. 3Mitzuteilen sind auch die Mitgliedschaften in oder die Bildung von Vereinigungen, die ebenfalls Zwecke im Sinne des § 2 Abs. 2 a) verfolgen. 4Die Sätze 1 und 2 gelten in diesem Fall entsprechend für Tarifverträge dieser Vereinigungen.

c) Auskünfte, die zur Erfüllung des Zweckes des Arbeitgeberverbandes notwendig sind, zu geben.

d) die fälligen Mitgliedsbeiträge zu zahlen.

2Die Ausübung der Mitgliedsrechte setzt die rechtzeitige und vollständige Erfüllung der fälligen Beitragspflicht voraus.

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§ 6 Beiträge

1. 1Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Art, Höhe, Bemessungsgrundlage und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages und kann dies in einer Beitragsordnung im Einzelnen regeln. 2Der von der Mitgliederversammlung aktuell festgelegte Mitgliedsbeitrag wird mit Eintritt fällig, im Übrigen zu den von der Versammlung festgelegten Terminen. 3Der Verbandsrat kann in begründeten Fällen den Beitrag mindern oder ganz erlassen.

2. Die Beitragseinnahmen dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke Verwendung finden.

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§ 7 Organe

1. Satzungsgemäße Organe der Paritätischen Tarifgemeinschaft sind:

  • die Mitgliederversammlung,
  • der Verbandsrat und
  • der Vorstand.

2. Verbandsmitglieder sowie Mitglieder von Verbandsorganen sind auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Verband oder aus ihren Ämtern zur Verschwiegenheit über alle Angelegenheiten verpflichtet, die ihrem Wesen oder ihrer Bezeichnung nach vertraulich oder für den Verband von wirtschaftlicher Bedeutung sind.

3. 1In die Ämter oder Organe des Verbandes können nur natürliche Personen gewählt oder berufen werden, die selbst Funktionsträger eines Mitgliedes sind. 2Mit Wegfall der Voraussetzungen für die Wahl oder Berufung in ein Amt oder Organ des Verbandes endet das Amt oder die Mitgliedschaft in dem Organ automatisch.

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§ 8 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ der Paritätischen Tarifgemeinschaft.

2. Sie findet in der Regel alle 2 Jahre statt.

3. Ihre Einberufung erfolgt in Textform durch den Verbandsrat unter Einhaltung einer Frist von einem Monat vor dem Zusammentritt unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.

4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß im Sinn der Regelung einberufen wurde.

5. 1Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden aufgrund eines Beschlusses der Mehrheit der Mitglieder des Verbandsrates oder auf Antrag von Mitgliedern, die gemeinsam mindestens 20 v.H. der Gesamtmitgliederzahl aufbringen, statt, oder auf Beschluss des Verbandsrates, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert. 2In diesen Fällen verkürzt sich die Einberufungsfrist nach Abs. 3, jedoch nicht weniger als 14 Kalendertage.

6. 1Der Verbandsrat bestimmt die Versammlungsleitung der Mitgliederversammlung. 2Sie bestimmt die Protokollführung, zur/zum Protokollführer*in kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden. 3Das Protokoll ist von der Versammlungsleitung und der Protokollführung zu unterzeichnen und auf Verlangen jedem Mitglied auszuhändigen.

7. Der Verbandsrat kann zu den Mitgliederversammlungen Gäste einladen.

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§ 9 Versammlungsformen und Beschlussfassung

1. Abweichend von § 32 Abs. 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) kann der Verbandsrat nach seinem Ermessen beschließen und in der Einladung mitteilen, dass die Mitgliederversammlung als Präsenz-, als virtuelle Versammlung, oder auch einer Hybridveranstaltung durchgeführt wird und die Mitglieder ihre Mitgliederrechte in diesen Fällen im Wege der elektronischen Kommunikation ausüben können (zum Beispiel Videokonferenz, Online-Formular).

2. 1Der Verbandsrat regelt in einer Versammlungsordnung geeignete technische und organisatorische Maßnahmen für die Durchführung einer virtuellen Mitgliederversammlung, die insbesondere sicherstellen sollen, dass nur Verbandsmitglieder an der Mitgliederversammlung teilnehmen und ihre Rechte wahrnehmen, sowie dass die Stimmabgabe in einem geschützten Modus erfolgt, der die Feststellung der Identität und des Inhalts der Willenserklärung ermöglicht. 2In der Versammlungsordnung ist auch die Durchführung des elektronischen Abstimmungsverfahrens zu verschriftlichen.

3. 1Die Versammlungsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. 2Für Erlass, Änderung und Aufhebung der Versammlungsordnung ist der Verbandsrat zuständig, der hierüber mit einfacher Mehrheit beschließt. 3Die jeweils aktuelle Fassung der Versammlungsordnung ist den Verbandsmitgliedern vor der Durchführung einer virtuellen oder hybriden Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben, damit sie verbindlich wird.

4. 1Beschlüsse können auch außerhalb einer Versammlung gefasst werden. 2Dies setzt voraus, dass alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verbandsrat gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform oder auf vom Verbandsrat zugelassenem elektronischen Wege abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde; ausgenommen ist die Auflösung des Vereins. 3Der Beschlussantrag wird vom Verbandsrat formuliert. 4Die Überlegungsfrist beträgt regelmäßig zwei Wochen. 5Maßgeblich ist aber das als spätestes Eingangsdatum für die Abgabe der Stimmen an den Verbandsrat im Anschreiben ausdrücklich genannte Datum. 6Der Verbandsrat zählt die Stimmen aus und legt das Beschlussergebnis in einem Protokoll nieder, das vom Vorsitz des Verbandsrates zu unterzeichnen ist. 7Dieses ist den Mitgliedern unverzüglich in Textform zuzugehen. 8Einwände gegen die Richtigkeit des Versammlungsprotokolls können nur innerhalb eines Monats ab Sendedatum erhoben werden.

5. 1Abgestimmt wird durch Handaufheben. 2Auf Verlangen der Versammlungsleitung oder eines Drittels der erschienenen Mitglieder ist geheim durch Stimmzettel bzw. Abstimmungstool abzustimmen. 3Ein Mitglied, das durch die Beschlussfassung entlastet, von einer Verpflichtung befreit oder mit dem ein Rechtsgeschäft abgeschlossen, geändert oder aufgehoben werden soll, hat bei der betreffenden Beschlussfassung kein Stimmrecht.

6. 1Beschlüsse der Versammlung bedürfen zu ihrer Annahme der einfachen Mehrheit der anwesenden Stimmen, wobei Stimmenthaltungen oder ungültige Stimmen bei der Mehrheitsermittlung unberücksichtigt bleiben. 2Ist der Anteil der zustimmenden und ablehnenden Stimmen gleich, ist der Antrag abgelehnt.

7. 1Wahlen können im Wege der Einzelwahl oder Blockwahl, erfolgen. 2Die durch die Versammlung bestimmte Wahlleitung legt den Wahlmodus fest, sofern die Versammlung nichts anderes beschließt. 3Bei Wahlen ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, wobei Stimmenthaltungen oder ungültige Stimmen als Neinstimmen gewertet werden. 4Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben. 5Gewählt ist sodann, wer in diesem Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. 6Ergibt sich auch hier Stimmengleichheit, entscheidet zwischen diesen Kandidaten das Los. 7Eine Blockwahl ist nur dann zulässig, wenn sich maximal so viele Personen zur Wahl stellen, wie auch zu wählen sind. 8Bei der Blockwahl hat jedes Mitglied nur eine Stimme, so dass nur entweder alle Kandidaten gemeinsam gewählt werden können oder ihnen insgesamt die Stimme versagt werden kann.

8. 1Über Beschlüsse der Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Versammlungsleitung und der, von der Versammlungsleitung benannten, Schriftführung zu unterzeichnen ist. 2Die Niederschrift ist allen Mitgliedern innerhalb von sechs Wochen nach der Sitzung in Textform zuzusenden. 3Wird binnen weiterer vier Wochen nach dem Versandt kein Widerspruch in Textform gegen die Richtigkeit der Niederschrift beim Verbandsrat eingelegt, gilt diese als genehmigt. 4Die Originale der Niederschriften sind in der Geschäftsstelle zu verwahren.

9. Die Bestimmungen dieses Paragraphen gelten für Verbandsratssitzungen und Verbandsratsbeschlüsse sowie Vorstandssitzungen und Beschlüssen vorbehaltlich einer anderweitigen Regelung entsprechend.

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§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

1. 1Die Mitgliederversammlung beschließt die Grundsätze für die Arbeit des Verbandes. 2Sie ist zuständig für alle ihr durch das Gesetz und diese Satzung zugewiesenen Aufgaben, soweit sie nicht dem Verbandsrat oder einem anderen Organ übertragen sind. 3Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Wahl und Abberufung der zu wählenden Verbandsratsmitglieder, gemäß § 11 der Satzung;

b) Entgegennahme der Geschäftsberichte und der Jahresrechnungen;

c) Entlastung des Verbandsrates;

d) Beratung und Beschlussfassung über Anträge;

e) Beschlussfassung über Satzungsänderungen;

f) Beschlussfassung mit den Stimmen der ordentlichen Mitglieder über alle tarifpolitischen Grundsatzentscheidung des Verbandes, soweit nach der Satzung nicht ein anderes Organ zuständig ist.

2. Abweichend von § 9 Abs. 6 bedürfen Satzungsänderungen der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Stimmen.

3. 1Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Verbandsrat von sich aus vornehmen. 2Diese Satzungsänderungen müssen allen Mitgliedern alsbald in Textform mitgeteilt werden.

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§ 11 Verbandsrat

1. 1Der Verbandsrat setzt sich zusammen aus je einer oder einem von den beteiligten Paritätischen Landesverbänden entsandten Vertreter*innen und aus einer der Zahl der beteiligten Landesverbände entsprechenden Anzahl von Vertreter*innen der sonstigen Mitglieder. 2Diese Vertreter*innen werden durch die Mitgliederversammlung gewählt. 3Wählbar sind nur natürliche Personen, die in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis zu einem Mitglied stehen oder eine Organstellung bei einem Mitglied innehaben. 4Es sind höchstens zwei Vertreter*innen von Mitgliedern aus einem regionalen Zuständigkeitsbereich eines Paritätischen Landesverbandes wählbar. 5Überregional tätige Mitglieder werden für die Wahl nach dem Hauptgeschäftssitz einem Bundesland zugeordnet. Erhöht sich die Anzahl der entsandten Mitglieder im Verbandsrat durch den Eintritt Paritätischer Landesverbände, so wird im Rahmen der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eine entsprechende Anzahl an zu wählenden Mitgliedern für den Rest der Wahlperiode gewählt. 7Die Mitglieder des Verbandsrates werden von der Mitgliederversammlung für eine Gesamtwahlperiode von 4 Jahren gewählt. 8Eine auch mehrfache Wiederwahl ist zulässig.

2. 1Der Verbandsrat soll sich so zusammensetzen, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen. 2Die Vielfalt der Mitglieder der Paritätischen Tarifgemeinschaft soll sich im Verbandsrat widerspiegeln.

3. 1Mitglieder des Verbandsrates können nicht zugleich Mitglieder des Vorstandes sein. 2Vorstandsmitglieder können nicht dem Verbandsrat angehören.

4. Wer in einem entgeltlichen Beschäftigungsverhältnis zum Paritätische Tarifgemeinschaft e. V.steht, kann nicht in den Verbandsrat gewählt werden.

5. Nach Ablauf ihrer Amtszeit bleiben die amtierenden Verbandsratsmitglieder bis zur Entscheidung über die Neu- bzw. Wiederwahl kommissarisch im Amt.

6. 1Die Mitgliedschaft im Verbandsrat endet ferner durch Abberufung, Tod oder Amtsniederlegung. 2Eine Abberufung vor Ablauf der Wahlperiode ist nur aus wichtigem Grund möglich. 3Die Abberufung erfolgt durch die Mitgliederversammlung. 4Die Amtsniederlegung erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitz des Verbandsrates – bzw. im Falle der/des Vorsitzenden gegenüber der/dem stellvertretenden Vorsitzenden – und ist jederzeit möglich.

7. Scheidet ein gewähltes Mitglied des Verbandsrates vorzeitig aus, so kann die Mitgliederversammlung an seine Stelle für den Rest der Wahlperiode ein neues Mitglied wählen.

8. 1Der Verbandsrat wählt aus seiner Mitte für die Dauer seiner Amtszeit eine*n Vorsitzende*n und eine*n stellvertretende*n Vorsitzende*n. 2Mehrfache Wiederwahl ist zulässig.

9. Die Mitglieder des Verbandsrates führen ihr Amt als Ehrenamt.

10. Die Mitglieder des Verbandsrates haften nur für Schäden, die durch grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzungen entstehen, ggf. kann auf Kosten des Verbandes eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

11. 1Der Verbandsrat kann sich eine Geschäftsordnung geben. 2Über die Geschäftsordnung wird die Mitgliederversammlung informiert.

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§ 12 Aufgaben des Verbandsrates

1. 1Der Verbandsrat ist das aufsichtsführende Organ; er überwacht die Geschäftsführung des Vorstandes, greift jedoch nicht in die unmittelbare Führung der laufenden Geschäfte ein. 2Er sorgt für die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und berät den Vorstand bei seiner Arbeit.

2. Der Verbandsrat ist insbesondere zuständig für:

a) die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder sowie Abschluss, Änderung und Kündigung ihrer Dienstverträge;

b) den Erlass und die Änderung einer Geschäftsordnung für den Vorstand;

c) die Geltendmachung von Ersatzansprüchen, die dem Verband gegen Vorstandsmitglieder zustehen.

d) die Beratung und den Beschluss des vom Vorstand jährlich aufzustellenden Wirtschaftsplans;

e) die Wahl und Beauftragung eines Wirtschaftsprüfers oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer;

f) die Feststellung des vom Abschlussprüfer geprüften Jahresabschlusses verbunden mit einer Beschlussfassung über die Verwendung des Ergebnisses;

g) die Entlastung des Vorstandes;

h) die Vorlage des Jahresabschlusses an die Mitgliederversammlung.

3. 1Folgende Rechtsgeschäfte des Vorstandes bedürfen der Einwilligung des Verbandsrates:

a) Erwerb, Veräußerung oder Belastung von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten;

b) Kreditaufnahmen ab einer in der Geschäftsordnung für den Vorstand festzulegenden Höhe;

c) Baumaßnahmen (einschließlich Instandhaltungen) oder sonstige Investitionen ab einer in der Geschäftsordnung für den Vorstand festzulegenden Höhe;

d) Abschluss oder Änderung von Miet- oder Pachtverträgen über Gebäude ab einer in der Geschäftsordnung für den Vorstand festzulegenden Höhe oder Laufzeit;

e) Aufnahme neuer Arbeitsfelder oder Gründung/Übernahme neuer Einrichtungen.

2Der Verbandsrat kann in der Geschäftsordnung für den Vorstand weitere Rechtsgeschäfte und Maßnahmen festlegen oder konkretisieren, die nur mit seiner vorherigen Zustimmung vorgenommen werden dürfen. 3Die Zustimmungsvorbehalte wirken ausschließlich im Innenverhältnis und beschränken die Vertretungsmacht des Vorstandes nicht.

4. 1Der Verbandsrat vertritt den Verband gegenüber den Vorstandmitgliedern. 2Erklärungen gegenüber dem Vorstand sowie gegenüber Dritten werden im Namen des Verbandsrates durch die/den Vorsitzende*n oder die/den stellvertretende*n Vorsitzende*n des Verbandsrates abgegeben. 3Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass die/der stellvertretende Vorsitzende Erklärungen für den Verbandsrat nur im Falle einer Verhinderung der/des Vorsitzenden abgibt.

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§ 13 Einberufung und Beschlussfassung des Verbandsrates

1. 1Der Verbandsrat tritt bei Bedarf, mindestens jedoch zweimal jährlich zusammen. 2Er muss ferner unverzüglich einberufen werden, wenn dies von mindestens drei seiner Mitglieder unter Angabe des zu beratenden Gegenstandes in Textform bei der/dem Vorsitzenden beantragt wird.

2. 1Die Sitzungen des Verbandsrates werden durch die/den Vorsitzende*n – bei Verhinderung von der/dem Stellvertreter*in – unter Einhaltung einer Frist von mindestens 10 Tagen in Textform unter Angabe von Tagesordnung, Tagungsort und Tagungsart einberufen. 2Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. 3Der Tag der Sitzung wird für die Berechnung der Frist nicht mitgezählt.

3. 1Der Verbandsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. 2Eine Vertretung abwesender Mitglieder ist ausgeschlossen.

4. 1Der Verbandsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder. 2Stimmenthaltungen zählen zur Feststellung der Mehrheit nicht mit. 3Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag auf Beschlussfassung als abgelehnt.

5. 1Beschlüsse des Verbandsrates können auf Anfrage der/des Vorsitzenden – im Verhinderungsfall auf Anfrage ihrer/seiner Stellvertretung – in Textform gefasst werden (Umlaufverfahren). 2In der Anfrage ist eine Frist zur Stimmabgabe festzulegen, die mindestens drei Arbeitstage ab Versand der Anfrage betragen muss. 3Der Beschluss wird mit der Mehrheit der bis zum Ende der Frist abgegebenen Stimmen gefasst. 4Ein Beschluss im Umlaufverfahren ist nur wirksam, wenn sich mindestens die Hälfte der Mitglieder des Verbandsrates daran beteiligt und kein Mitglied des Verbandsrates dem Verfahren bis zum Ablauf der Stimmabgabefrist in Textform gegenüber der/dem Anfragenden widerspricht. 5Das Ergebnis der Beschlussfassung im Umlaufverfahren und die Beteiligung daran sind allen Mitgliedern des Verbandsrates unverzüglich in Textform bekanntzugeben und in die Niederschrift der nächsten Sitzung des Verbandsrates aufzunehmen.

6. 1Die Vorstandsmitglieder nehmen an den Sitzungen des Verbandsrates mit beratender Stimme teil, sofern der Verbandsrat im Einzelfall deren Teilnahme nicht ausschließt. 2Der Verbandsrat kann Gäste oder sachkundige Personen beratend zu den Sitzungen hinzuziehen.

7. 1Über jede Sitzung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die allen Mitgliedern des Verbandsrates binnen vier Wochen nach der Sitzung in Textform zuzusenden.

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§ 14 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus mindestens einer und bis zu zwei Person/en.

2. 1Die Vorstandsmitglieder werden vom Verbandsrat mit zwei Drittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder für fünf Jahr bestellt, sofern nicht bei Beschlussfassung der Bestellung die Amtszeit kürzer bestimmt wird, wobei diese drei Jahre nicht unterschreiten darf. 2Erneute auch mehrfache Bestellung ist zulässig. 3Spätestens ein Jahr vor Ablauf der Periode, für die das Vorstandsmitglied bestellt wurde, soll der Verbandsrat über die erneute Bestellung entscheiden.

3. 1Die Mitglieder des Vorstandes führen ihr Amt hauptamtlich. 2Sie erhalten eine angemessene Vergütung sowie eine Erstattung der nachgewiesenen angemessenen Auslagen aufgrund einer besonderen Vereinbarung.

4. 1Die Bestellung ist jederzeit widerruflich, unbeschadet des Anspruchs auf die vertragsmäßige Vergütung. 2Der Widerruf erfolgt, wenn ein wichtiger Grund vorliegt mit den Stimmen von mindestens zwei Drittel der Verbandsratsmitglieder. 3Ein solcher Grund liegt insbesondere bei grober Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsmäßigen Geschäftsführung vor.

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§ 15 Aufgaben des Vorstandes

1. 1Der Vorstand vertritt den Verband gerichtlich und außergerichtlich im Sinne von § 26 BGB, jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt. 2Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtszeit aus, kann durch den Verbandsrat eine Ergänzungswahl durchgeführt werden. 3Vorstandsmitglieder in vertretungsberechtigter Anzahl können die Geschäfte des Vereins bis zur Ergänzung vollständig weiterführen.

2. Vorstandsmitglieder können durch Beschluss des Verbandsrates im jeweiligen Einzelfall von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.

3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Verbandes in eigener Verantwortung unter Beachtung der Gesetze, der Satzung, der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Verbandsrates sowie der Geschäftsordnung für den Vorstand.

4. 1Besteht der Vorstand aus zwei Personen, sind Vorstandsbeschlüsse einstimmig zu fassen. 2Beschlüsse sind zu protokollieren.

5. Die besonderen Aufgaben des Vorstandes, die Zusammenarbeit mit dem Verbandsrat sowie bei zwei Vorstandsmitgliedern die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes werden in der Geschäftsordnung für den Vorstand geregelt.

6. 1Der Vorstand hat einen Sitz in Tarif- und Verhandlungskommissionen. 2Er kann sich vertreten lassen. 3In der Regel soll die/der Vertreter*in hauptamtlich bei dem Paritätische Tarifgemeinschaft e. V.beschäftigt sein.

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§ 16 Besondere Vertreter

1Der Verbandsrat kann auf Vorschlag des Vorstandes einen besonderen Vertreter gemäß § 30 BGB bestellen und diesen jederzeit abberufen. 2Die Vertretungsmacht sowie der ihm zugewiesenen Geschäftskreise sind in dem Beschluss der Bestellung festzulegen. 3Die Vertretungsmacht erstreckt sich im Zweifel auf alle Rechtsgeschäfte, die der zugewiesene Geschäftskreis gewöhnlich mit sich bringt.

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§ 17 Tarifverhandlungen

1. Führen Mitgliedsorganisationen Verhandlungen zum Abschluss eines Haustarifvertrages durch, werden sie dabei auf deren Wunsch von der Paritätischen Tarifgemeinschaft begleitet und unterstützt.

2. 1Führt die Paritätische Tarifgemeinschaft für mehrere ihrer Mitgliedsorganisationen Verhandlungen zum Abschluss eines gemeinsamen Tarifvertrages durch, so wird aus den betreffenden Mitgliedern eine Tarifkommission gebildet. 2Die Mitglieder der Tarifkommission wählen die Mitglieder einer Verhandlungskommission. 3Diese führt die Tarifverhandlungen nach Weisung der Tarifkommission durch. 4Die Tarifkommission bereitet die Verhandlungen vor und entscheidet insbesondere über:

a) die Aufnahme und die Beendigung von Tarifverhandlungen;

b) die Aufstellung von Forderungen;

c) die Abgabe von Verhandlungsangeboten;

d) die Annahme oder die Ablehnung von Verhandlungsergebnissen;

e) die Erwiderung auf Arbeitskampfmaßnahmen;

f) das Scheitern von Tarifverhandlungen;

g) die Kündigung von Tarifverträgen.

3. Der Verbandsrat bestimmt nähere Regelungen zur Bildung und zur Arbeit von Tarif- und Verhandlungskommissionen und zum Abschluss von Tarifverträgen.

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§ 18 Gerichtsstand

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Mitgliedsverhältnis ist Berlin.

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§ 19 Auflösung

1. Eine freiwillige Auflösung der Paritätischen Tarifgemeinschaft kann nur durch Beschluss einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von vier Fünftel der anwesenden Stimmen beschlossen werden.

2. Nach Beendigung der Liquidation fällt das Vermögen des Verbandes an die dem Verband zu diesem Zeitpunkt zugehörigen Mitglieder in dem Verhältnis der in den letzten 3 Jahren geleisteten Beiträge.

3. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, die entsprechend den für den Vorstand geltenden Regeln beschließen, vertreten und handeln, soweit die Auflösungsversammlung nichts anderes abschließend beschließt.

4. Im Fall des Verlusts der Rechtsfähigkeit wird der Verein vorbehaltlich einer anderslautenden Entscheidung der Mitgliederversammlung als nicht eingetragener Verein fortgeführt.

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§ 20 Inkrafttreten

Vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 03.12.2021 beschlossen.

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Berlin,

Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gem. § 71 Abs. 1 S. 4 BGB wird versichert.

 


 Downloads

 

H1 Eine starke Gemeinschaft

H2 Eine starke Gemeinschaft

H3 Eine starke Gemeinschaft

H4 Eine starke Gemeinschaft

H5 Eine starke Gemeinschaft
H6 Eine starke Gemeinschaft

 

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H5 Eine starke Gemeinschaft
H6 Eine starke Gemeinschaft

 

Der Paritätische Tarifgemeinschaft e.V. – kurz PTG e.V. – ist der Spitzenverband der Paritätischen Arbeitgeber in Deutschland. Er schließt Tarifverträge mit den zuständigen Gewerkschaften ver.di, Marburger Bund, DGF, DBfK, DPV und anderen. Über die Tarifvertragsarbeit regelt er die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigen in der Wohlfahrtspflege. Der PTG e.V. vertritt bereits über 400 Unternehmen aus allen Bereichen der Sozialwirtschaft mit weit über 60.000 Beschäftigten.

 

400 Unternehmen
mit über 60.000 Beschäftigten

 

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Unsere Mission

DER PARITÄTISCHE Tarifgemeinschaft e.V. verfolgt das Ziel, die Attraktivität PARITÄTISCHER Arbeitgeber bei der Gewinnung und Förderung qualifizierter Arbeitnehmer/innen durch Leistungs-, Verantwortungs- und Motivationsanreize zu erhalten und steigern. Dies wird vorwiegend durch die Vereinbarung attraktiver, gut verständlicher tarifvertraglicher Regelungen der Arbeits-, Entgelt- und Sozialbedingungen erreicht. Hierbei werden stets regionale wie auch bereichsspezifische Anforderungen und Erfordernissen berücksichtigt.

Unsere Verantwortung

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